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Tarifvertrag journalisten djv

Wednesday, August 5, 2020 Category: Uncategorized

Darüber hinaus schlagen die Arbeitgeberverbände in Finnland vor, die Urheberrechtsvorschriften so zu ändern, dass Unternehmen/Verleger von einem breiteren/eindeutigen Eigentumsrecht profitieren würden. Die Europäische Journalistenföderation hat an die nationalen Gewerkschaften und Verbände appelliert, sich für einen verstärkten Schutz des geistigen Eigentums von Journalisten nach dem Recht der Europäischen Union zu bemühen. Derzeit wird das Urheberrecht von Journalisten in Finnland auf verschiedene Weise vereinbart, sowohl im Tarifvertrag als auch durch Vereinbarungen innerhalb von Unternehmen. In Slowenien wurde der neue Journalistenkodex 2002 von der slowenischen Journalistenvereinigung (Drustvo novinarjev Slovenije) verabschiedet. Der Kodex bezieht sich auf die Arbeit von Journalisten, Interessenkonflikte, allgemeine ethische Normen, die Rechte von Journalisten und deren Beziehungen zur Öffentlichkeit. Im Jahr 2001 verabschiedete der Verein den Code der Unzulässigkeit von versteckten Anzeigen und Missbrauch des journalistischen Raumes. Ein weiterer Kodex wurde 2005 von der Zeitung Finance verabschiedet, um den europäischen Rechtsvorschriften im Bereich der Wertpapierversicherung zu entsprechen. • In Ungarn gibt es eine große Lücke in der Deckung der Beschäftigungsregulierung. Obwohl die Verordnung über den Druckmediensektor unter das Nationale Arbeitsgesetzbuch fällt, das für die meisten Arbeitnehmer gilt, bleiben viele Journalisten außerhalb der Grenzen des Kodex.

Dies lässt sich damit erklären, dass das Arbeitsgesetzbuch keine freiberuflichen Journalisten abdeckt, obwohl die meisten dazu neigen, Vollzeit für einen einzigen Arbeitgeber zu arbeiten. Eine beträchtliche Anzahl von Arbeitnehmern bleibt daher außerhalb der nationalen Arbeitsvorschriften und fällt lediglich unter zivilrechtliche Verträge. Die Richtlinie 2001/29/EG wurde auch durch ein Gesetzesdekret (Nr. 68 vom 9. April 2003) in italienisches Recht umgesetzt. Mit der 2001 unterzeichneten (im Februar 2006 auslaufenden) nationalen Vereinbarung für Journalisten wurde eine Bestimmung eingeführt, wonach die beiden wichtigsten Gewerkschaften FIEG und FNSI eine gemeinsame Bewertung der Aspekte von gemeinsamem Interesse vornehmen sollten, die sich aus der legislativen Entwicklung des Urheberrechts ergeben. Das IFJ arbeitet mit seinen Mitgliedsorganisationen und der globalen Gewerkschaftsbewegung an Kampagnen, Projekten, Schulungen und dem Eintreten für Vereinigungsfreiheit, Rechte auf Kollektivverhandlungen, bessere Arbeitsbedingungen und Ausweitung der sozialen Gerechtigkeit und der Berufsrechte. • Im belgischen Drucksektor wird die Arbeitszeit auf 37 Stunden pro Woche festgesetzt — weniger als die offiziell festgelegte Arbeitswoche von 38 Stunden. Für den Zeitungsdruck ist die Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden festgelegt.

Für Journalisten ist die Wochenarbeitszeit auch kürzer, weil eine nichtobligatorische Vereinbarung sie auf 36 Stunden festlegt. In Italien wurde 1982 ein Verhaltenskodex für Journalisten verabschiedet. Dieser Text ist integraler Bestandteil des Abkommens auf Gemeinschaftsebene, ist aber nicht rechtsverbindlich. Sein Inhalt ist vergleichbar mit der Erklärung über die Pflichten und Rechte von Journalisten, die 1971 auf europäischer Ebene angenommen wurde. Die europäische Regelung für befristet Beschäftigte war der Ausgangspunkt der von den Gewerkschaften in Dänemark angenommenen strategie. Die europäische Regelung der 48-Stunden-Höchstarbeitszeit war auch ein wichtiges Instrument für die dänischen Gewerkschaften bei ihren Verhandlungen über die Arbeitszeit. Das ist für die Gewerkschaften dort traditionell ein schwieriges Thema. Die dänischen Gewerkschaften haben sich weiter für den sozialen Dialog eingesetzt, um freiberufliche Unternehmen für kollektive Urheberrechte zu sichern, und konnten Tarifverträge aushandeln, von denen die meisten Freiberuflern einige Nutzungsrechte an ihren Produkten einräumen.


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